Der Kircheneintritt
Zum Hintergrund

 

“Ihr alle zusammen seid der Leib von Christus, und als einzelne seid ihr Teile an diesem Leib.“
(..... Neues Testament, 1. Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 12)

Alle Weltreligionen bilden Gemeinschaften. Der persönliche Glaube erfährt in diesen Gemeinschaften Unterstützung, er findet in den gemeinschaftlichen Formen der Versammlung und Feier Gestalt und wird durch den Austausch über die Lebens- und Glaubenserfahrung anderer Menschen bereichert.

“Ich brauche die Kirche nicht, um an Gott zu glauben“, ist daher ein Satz, der zunächst als einleuchtend erscheint, der aber doch zu kurz greift. Denn auch unser Glaube braucht Pflege. Er braucht Übung, wenn er sich denn in schweren Zeiten als tragfähig erweisen soll. Dabei versteht sich Kirche heutzutage nicht mehr als die gebietende Autorität, die dem einzelnen Christenmenschen vorschreibt, was er oder sie zu glauben hat.

In Deutschland ist die Kirchenmitgliedschaft mit der Kirchensteuer verbunden (8 – 10 % der Lohn- und Einkommenssteuer, in Anlehnung an den „Zehnt“, der schon zu Zeiten des Alten Testaments üblich war). Sie ist eine gerechte Steuer nach dem Solidaritäts-Prinzip: Wer viel verdient, zahlt auch viel, wer wenig verdient, zahlt wenig; Kinder, Jugendliche, Rentner, Arbeits- und Erwerbslose zahlen nicht. Alle können die kirchlichen Angebote nutzen, für Taufen, Trauungen usw. werden keine Einzelgebühren verlangt.

Die Kirchensteuer ist im Steuerausgleich abzugsfähig.

 

Praktische Infos

 

Der Eintritt in die Kirche ist sehr einfach.

Wenn Sie aus der Kirche austreten, so geschieht das beim Einwohnermeldeamt. Für den Kircheneintritt hingegen ist das Pfarramt vor Ort zuständig.

Setzen Sie sich darum gerne mit Ihrem Pastor / Ihrer Pastorin in Verbindung. Anhand eines Formulars, das Sie ausfüllen, erklären Sie Ihren Wiedereintritt in die Kirche. Wenn Sie berufstätig sind, beginnt mit dem Eintritt die Kirchensteuerpflicht.

Falls dies Ihren Wünschen und Bedürfnissen entgegenkommt, so kommen Sie in den Monaten nach Ihrem Eintritt gerne in den Gemeindegottesdienst und haben Sie dort teil an der Feier des Abendmahls

 

 

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April 2008