Die Beerdigung
Zum Hintergrund

 

Gottes Ja zu einem Menschen endet nicht mit dessen Tod.

In der Bibel lesen wir: “Niemand von uns lebt für sich selbst, und niemand stirbt für sich selbst. Wenn wir leben, leben wir dem Herrn, und wenn wir sterben, sterben wir dem Herrn. Wir gehören dem Herrn im Leben und im Tod.“
(Neues Testament, Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 14)

Nach christlichem Verständnis ist ein verstorbener Mensch bei Gott aufgehoben. Dafür gibt es viele sprachliche Bilder aus der Überlieferung unserer Kirche und aus der Gegenwart.

In der Trauerfeier erinnern wir uns an die Lebensgeschichte des Menschen, der von uns gegangen ist. Wir deuten diese Lebensgeschichte als eine Geschichte, in der Gott diesen Menschen auf seinem Weg begleitet hat.

Dabei und bei der anschließenden Beisetzung können wir Abschied nehmen. Wo uns die Worte ausgehen, leihen wir uns Worte und Bilder aus der christlichen Überlieferung. Angesichts des Verlustes, den wir durchleiden müssen, können uns diese Worte und Bilder mehr sagen, als wir selbst uns sagen können.

 

Praktische Infos

 

Im Falle des Todes eines/einer Familienangehörigen werden Sie sich zunächst an ein Bestattungsinstitut Ihrer Wahl wenden, um die anstehenden organisatorischen Fragen zu klären. In der Regel wird sich dann der Bestatter/die Bestatterin mit dem Pfarramt in Verbindung setzen, um den Termin für Trauerfeier und Beisetzung abzusprechen.

Der Pastor/die Pastorin wird mit Ihnen einen Termin für einen Trauerbesuch vereinbaren. Bei diesem Besuch sprechen Sie mit dem Pastor/der Pastorin über den Menschen, der gestorben ist. Sie werden auch, soweit Sie es wünschen, die Gestaltung der Trauerfeier mitbestimmen können (etwa in der Frage der Musik, der gesungenen Lieder und besonderer Texte). Sie können diese Gestaltungsfragen aber auch ganz in die Hand des Pastors/der Pastorin legen.

Ebenso verhält es sich mit der Gestaltung der Trauerfeier in Verbindung mit einer Urnenbeisetzung.

Die Beisetzung eines/einer aus der Kirche ausgetretenen Verstorbenen ist in aller Regel nicht möglich. Ausnahmen hiervon sind nur in besonderen, seelsorgerlich zu begründenden Einzelfällen zu erwägen. Zur Klärung der Frage, ob eine solche Ausnahme möglich ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Seelsorger / Ihre Seelsorgerin.

 

 

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April 2008